Zu Anfang ein leises Wehen
Ziehen Wolken von nah und fern
Und sich zu grauen Bergen ballen,
Kommen erste Tropfen hier und da,
Zeichnen zaghaft Bilder, wo sie fallen.
Und mehr und mehr sich sammelt,
Geben Platz dem Chaos-Tanz,
Hetzen Schleier übers Land
Und wie Ruhe ein entfernter Ort,
Nehmen erste Zweifel überhand.
Und von Bö zu Bö ein Tosen
Feiert Sturm sich hocherfreut.
Während Blitze sich verweben
Und spalten die Jahrhundertalten,
Erwürgt ein Regen manches Leben.
Und des Himmels ewig Grollen
Schürt kalte Frucht und Grauen.
Lässt den Herzensgrund erbeben
Und mit jeder Hoffnung ringt
Ein Flehen nach dem Leben.
Und so jäh wie erst gekommen
Verklingt die zorngepeitschte Wut.
Kaum den Fluten wurd’ vergeben,
Wachsen eilig all’ die Triebe,
Wo sie streben, dort ist Leben.
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